Was sollten Sie beim Kauf von Sommerreifen beachten?

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Die Reifen sind ein wichtiges Sicherheitselement des Fahrzeugs, denn sie sind die einzigen Kontaktpunkte zur Straße. Und die sind nicht besonders groß: bei einem durchschnittlichen PKW ist die Fläche, mit der ein Reifen die Straße berührt, nur etwa handtellergroß. Über diese Berührungsfläche müssen alle Kräfte zwischen Fahrzeug und Fahrbahn übertragen werden. Dazu gehören Beschleunigung und Bremsen ebenso wie die Aufgabe, das Fahrzeug in Kurven in der Spur zu halten.

 

Umso wichtiger ist es, immer der Jahreszeit entsprechende Reifen zu nutzen. Im Sommer sollten Sie nicht mit Winterreifen fahren, da die Gummimischung der Reifen für hohe Temperaturen zu weich ist. Dadurch nutzen sich die Reifen schneller ab, der Kraftstoffverbrauch steigt und die Fahreigenschaften sowie das Bremsverhalten verschlechtern sich. Sommerreifen sind so konzipiert, dass sie bei wärmeren Temperaturen und trockenen Straßenverhältnissen ausgezeichneten „Grip“ haben und auch bei nassen Straßen und insbesondere bei im Sommer häufigem Starkregen über gute Haftungseigenschaften verfügen und Aquaplaning verhindern. Bevor Sie sich für einen Sommerreifen entscheiden, sollten Sie diese Fragen bedenken:

 

Welche Größe ist die richtige?

Es ist wichtig, die richtige Größe für Ihr Auto zu wählen, damit Sie sicher unterwegs sind. Die richtige Reifengröße finden Sie im Fahrzeugschein – oder Sie schauen ganz einfach auf die Reifen, die an ihrem Auto bereits montiert sind. Die Reifengröße wird durch eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen angegeben, beispielsweise 195/65 R15 91 H. Diese Angaben definieren die Reifenbreite, das Verhältnis zwischen Flankenhöhe und Reifenbreite, die Bauart (z.B. Radialreifen) sowie die Reifengröße in Zoll. Dahinter folgen die maximale Tragfähigkeit sowie die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Gut zu wissen: Für die meisten Fahrzeuge ist mehr als eine Reifengröße zugelassen – die Angaben darüber finden Sie in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Wie laut ist der Reifen?
Diese Frage klingt erstmal nicht so wichtig – aber wer möchte schon mit Reifen fahren, die während der Fahrt unangenehme Geräusche produzieren? Zum einen sollte der objektive Lärmpegel, der in Dezibel gemessen wird und auf dem EU-Reifenlabel erkennbar ist, möglichst gering sein. Darüber hinaus lohnt es sich auch, den Verkäufer zu bitten, den Reifen „in Aktion“ zu erleben. Denn das Abrollgeräusch kann für das menschliche Ohr auch bei gleichem Lärmpegel angenehmer oder eher unangenehm klingen. Dies ist unter anderem abhängig vom Profil der Reifen. Außerdem kann ein und derselbe Reifen an unterschiedlichen Fahrzeugmodellen durchaus ein bisschen anders klingen.

Wann wurden die Reifen produziert?

Ein Blick auf das Herstellungsdatum der Reifen, für die Sie sich entschieden haben, lohnt auf jeden Fall, denn Gummi härtet im Laufe der Zeit aus und wird spröde. Damit verliert der Reifen nach einigen Jahren seine guten Haftungseigenschaften. Auch höhere Temperaturen über einen langen Lagerzeitraum hinweg verschlechtern die Qualität. Wenn das Herstellungsdatum schon länger zurückliegt, sollten Sie von einem Kauf besser absehen, denn dann hat der Reifen einen Teil seiner Lebensdauer bereits hinter sich.

 

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Author: Mario Waechter

Effective sales trainer knowledgeable about the latest trends in the car industry market. Concrete experience with sales and customer service as well as an in-depth understanding of the sales cycle process.